Ostseestadion

Wissenswertes zum Ostseestadion

Im Jahr 1953 wurde im Rahmen der Leistungssportförderung der Hansestadt Rostock der Bau des Ostseestadions initiiert. Aufgrund geringer finanzieller Mittel, wurde durch das Nationale Aufbauwerk zur volontären Arbeit aufgerufen, sodass innerhalb der dreijährigen Bauzeit 23.6071 freiwillige Aufbaustunden verrichtet worden sind. Das im Jahr 1956 fertiggestellte Stadion verfügte über sechs Laufbahnen und löste das in unmittelbarer Nähe gelegene Volksstadion als größtes Stadion der Stadt Rostock ab.

Nachdem das Stadion bereits zwei Jahre vor der Fertigstellung durch die Endkämpfe um die DDR-Leichtathletik-Meisterschaften eröffnet wurde, feierte der neugegründete SC Empor Rostock am 14.11.1954 mit einem 0:0 gegen die BSG Chemie Karl-Marx-Stadt seine Prämiere in einem vollbesetzten Ostseestadion. Aufgrund der Ambitionen, sich dauerhaft in den oberen DDR-Ligen zu etablieren, wurde das Ostseestadion in den folgenden Jahren um ein Tribünendach und einer Flutlichtanlage erweitert.

Mit den sportlichen Erfolgen und der Qualifikation für die (gesamtdeutsche) Bundesliga in der Saison 1990/91 wurden Sanierungsmaßnahmen der Tribüne, sowie die Installation einer Anzeigetafel eingeleitet. Von April 2000 bis Juni 2001 folgte daraufhin die komplette Erneuerung des Stadions. Es entstand ein reines Fußballstadion mit einer Kapazität von bis zu 29.000 Zuschauern, darunter 20.000 Sitzplätze einschließlich 1.000 Business-Seats und 9.000 Stehplätze. Das Ostseestadion bietet darüber hinaus 26 individuell eingerichtete VIP-Logen, und einen Business-Bereich mit über 1.200 m² Nutzfläche. Außerdem dient das Ostseestadion heute als Geschäftsstelle der F.C. Hansa Rostock GmbH und Co. KGaA.

Zahlen und Fakten

Allgemein
Grundsteinlegung:  02.04.2000
Eröffnung: 04.08.2001
Umbaukosten: 55 Mio. DM
Betreiber: Ostseestadion GmbH & Co. KG
Kapazität: 29.000
Sitzplätze: 20.000
Stehplätze: 9.000
Business-Seats: 1.000
VIP-Logen: 26 (ca. 28 m² pro Loge)
Räume gesamgt: 127
Wasserverbrauch: 9.000 m³
Wärmeverbrauch: 1.200.000 kWh
Stromverbrauch: 1.100.000 kWh

Flutlicht
Bau und Fertigstellung: 1978
Höhe: 59 m
Anzahl Scheinwerfer: 58 pro Mast (232 insgesamt)
Leistung: 300 KW
Scheinwerfer Dach: 24

Ostseestadion

Videowand
Maße: 5,4 x 8,4 x 0,8 m
Anzeigefläche: 5 x 8 m (40 m²)
Pixelabstand: 25 mm
Pixelanzahl: 64.000
Farbmodus: 16,7 Mio. Farben

Rasen
Gesamtfläche: 120 x 80 m (9.600 m²)
Spielfläche: 105 x 68 m
Rasenart: Naturrasen (50 % Lolium Perenne, 50 % Poa Patensis)
Schnitthöhe: 30 mm
Steigung: 0,5 % bis zur Mitte

Ostseestadion